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1. Tag: Ankunft – Zvartnots Flughafen – Yerevan
Transfer zum Hotel. Die Gäste werden mit Aprikosen im Hotel begrüßt. Zeit zum Ausruhen. Frühstück. Stadtrundgang. Das Opernhaus und die Kaskade mit dem Cafesjian-Kunstzentrum für moderne Kunst. Dann besuchen wir das archäologische Museum und die Festung Erebuni (782 v. Chr.), wo auch die Geburtsurkunde Yerevans zu sehen ist. Hier erfahren wir einiges über urartäische Speisen, die Wein - und Bierproduktion in Urartu. Danach Besuch eines Gemüse - und Obstmarktes. Abendessen im Restaurant Ararat Hall mit traditioneller armenischer Küche. Chefkoch des Restaurants ist der Präsident des Vereines der armenischen Köche. Übernachtung in Yerevan.

2. Tag: Yerevan – Khor Virap – Noravank – Areni – Taperakan
Fahrt zum Kloster Khor Virap (tiefe Grube) (4.-17. Jh.). Hier befand sich das Gefängnis der damaligen Hauptstadt Armeniens, Artaschat, wo in einem Kerker der Hl. Gregor, der Erleuchter, 13 Jahre lang gefangen gehalten wurde. Khor Virap ist heute ein wichtiger Wallfahrtsort. Das Kloster liegt unmittelbar an der türkischen Grenze und von hier bietet sich ein unvergleichlicher Blick auf den biblischen Berg Ararat (je nach Wetterlage). Weiterfahrt zum Kloster Noravank (12.-14. Jh.). Das einsam gelegene Kloster Noravank, eines der schönsten des Landes, fällt durch seine attraktive Fassadengestaltung auf. Mittagessen in einem Lokal mit traditionell im Erdofen gegrilltem Hühnerfleisch. In Areni Besuchen einer Weinkellerei mit Weinverkostung. In der Nähe von Areni wurde der älteste Schuh der Welt und eine der ältesten Weinkeltereien entdeckt. Eine Weinverkostung erwartet uns auch im Dorf Taperakan auf dem Rückweg nach Yerevan. Übernachtung in Yerevan.

3. Tag: Yerevan – Sevansee – Tsaghkunk – Dilijan
Fahrt zum Sevansee, der “blauen Perle” Armeniens. einem der höchstgelegenen Süßwasserseen der Welt (1.900 m). Der Sevansee besticht nicht nur durch seine landschaftliche Schönheit, sondern auch durch seine geschichtsträchtige Umgebung. Besichtigung des Klosters Sevan (9. Jh.). Weiterfahrt nach Tsaghkunk zur Teilnahme am Festival "Navasard und Tonratun" (vorchristliches armenisches Neujahrsfest) und an verschiedenen Zeremonien. In vorchristlicher Zeit haben die Armenier Neujahr am 11. August gefeiert. Fahrt in die “armenische Schweiz“ und Übernachtung in Dilijan.

4. Tag: Dilijan – Goschavank – Haghartsin – Dilijan
Fahrt zum Kloster Goschavank (12.-13. Jh.), benannt nach seinem Begründer, dem bedeutenden mittelalterlichen armenischen Rechtsgelehrten Mkhitar Gosch. Goschavank ist berühmt für seine besonderen Kreuzsteine. Fahrt zur malerisch gelegenen Klosteranlage Haghartsin (10.-13. Jh.). Mittagessen in einem Lokal am Fluss. Rückfahrt nach Dilijan und Spaziergang auf der rekonstruierten alten Sharamberyan-Strasse, die den Charme der Stadt widerspiegelt. Wir können hier einigen Handwerkern (Keramik und Holzschnitzerei) bei der Arbeit zuschauen. Übernachtung in Dilijan.

5. Tag: Dilijan – Sanahin – Akhtala – Haghpat
Fahrt in die Provinz Lori, eine bergige Region mit dichten Wäldern, tiefen Tälern und schnellen Bergfüssen. Besichtigung des Kloster Sanahin (10.-13. Jh.), (UNESCO-Weltkulturerbe). Die dortige Bibliothek war eine der interessantesten und größten mittelalterlichen Bauten dieser Art in Armenien. Weiterfahrt nach Achtala und Besichtigung der Festung und des Klosters mit schönen Fresken. Fahrt nach Haghpat und Übernachtung in einem kleinen Hotel.

6. Tag: Haghpat – Odzun – Gyumri
Nach dem Frühstück Besuchen Kloster Haghpat (10.–13. Jh.). Haghpat war das erste UNESCO-Weltkulturerbe Armeniens. Die Klöster Sanahin und Haghpat waren im Mittelalter große kulturelle und geistliche Zentren, wo viele armenische Geistliche und Gelehrte gelebt und gewirkt haben. Fahrt nach Odzun. Besichtigung der Kathedrale, einer Kuppelbasilika aus dem 6. Jh. Weiterfahrt nach Gyumri, der zweitgrößten Stadt Armeniens. Abendessen im berühmten Fischlokal “Cherkezi Dzor”. Übernachtung in Gyumri.

7. Tag: Gyumri
Fahrt Ashtarak. Besichtigung der kleinen Kirche Karmravor (7.Jh.). Teilnahme an einer Theater- und Musikaufführung. Weiterfahrt nach Gyumri, der schönen Stadt des Handwerks und der Kunst der kulturellen Hauptstadt Armeniens, die in 2013 Kulturhauptstadt der GUS Länder war. Stadtrundgang. Übernachtung in Gyumri.

8. Tag: Gyumri – Mastara – Garni – Geghard – Yerevan
Fahrt Richtung Yerevan. Ein Abstecher zum Dorf Mastara mit Besichtigung der Mastara-Kirche (5.-6. Jh.). Hier erwartet uns auch etwas Kulinarisches. Das Dorf ist bekannt duch Tan, einem Getränk aus dem armenischen Jogurt. Weiterfahrt zum Dorf Garni und Besichtigung des heidnischen Tempels (1.Jh.n.Chr.) und der Somerresidenz der armenischen Könige. Der ganze Komplex liegt auf einem kleinen dreieckigen Plateau und besteht aus der Festung, dem Sonnentempel und den Resten des Palastes mit dem römischen Königsbad. Weiterfahrt zum Höhlenkloster Geghard (UNESCO-Weltkulturerbe), das halb in den Felsen eingemeißelt wurde. Laut historischen Quellen wurde die erste in den Felsen gehauene Kirche im 4. Jh. errichtet. Die Benennung des Klosters geht auf die Geschichte einer Lanze zurück, mit der ein römischer Soldat in die Rippen des gekreuzigten Jesus gestochen haben soll. Diese Lanze wurde als heilige Reliquie nach Armenien gebracht und in Edjmiatsin aufbewahrt. Im 9.Jh. wurde die Lanze im Kloster Geghard versteckt. Übernachtung in Yerevan.

9. Tag: Yerevan – Edjmiatsin – Zwartnoz – Yerevan
Fahrt nach Edjmiatsin (UNESCO-Weltkulturerbe), dem Zentrum der armenischen autokephalen (selbständigen) Kirche und Sitz des armenischen Katholikos. Besuch der Kathedrale mit ihren Grundmauern aus dem Jahr 303. Besichtigung der Kirche der Hl. Hripsime, die zu den Meisterwerken der armenischen Baukunst gehört. Auf dem Rückweg nach Yerevan Besuch der Zwartnoz-Kathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe, Ruinen des prächtigen Tempels und Palastanlagen aus dem 7. Jahrhundert). Rückkehr nach Yerevan und Besuch der Vernissage, des Kunsthandwerk- und Souvenirmarktes. Abschiedsabendessen. Übernachtung in Yerevan.

10. Tag: Transfer zum Flughafen. Abflug.